Ehrverletzung?

Wem die Beleidigung kein Ansporn ist, also nicht auch irgendwo WILLKOMMEN, der vertut  im Selbstmitleid die Chance zum Nachweis, dass es besser geht. msr200702

Hallo Muslima,

zunächst DANKE, dass Du über den Islam aufklärst, denn religiöse Extremisten und andere Feinde des Islam sind so laut, dass es nicht genügt, wenn Muslime und andere nach Gerechtigkeit strebende Menschen nur still und zuhause bleiben.

Muslima hat folgendes geschrieben:
Die Menschen die an ihn glaubten wunderten sich, warum er nicht etwas unternimmt, doch er sagte, dass er das nicht übelnimmt, denn sie wissen nichts über den Islam.

Solche Menschen wissen auch nichts über die Ehre allgemein.

Dass die Ehre nicht durch Zorn zu retten ist, ist für den Propheten bezeugt und eine Tugend auch vieler anderer Menschen:

Z.B. für den Griechen Sokrates (470 - 399 v.u.Z.),
den indischen Buddha (563 bis 483 v.u.Z.),
den chinesischen Konfuzius (551 bis 479 v.u.Z.),
den Juden Jesus (0 u.Z.),
den Deutschen jüdischen Glaubens Moses Mendelssohn (1728 bis 1786)
und viele Ungenannte, Unbekannte, die Verletzungen ihres Ansehens ertrugen, weil es ihnen Ansporn war, besser zu werden.

Diese Tugend ist eine gemeinsame Weisheit der Menschheit in aller Geschichte und jedem Ort der Erde, aber viele Menschen möchten gar nicht weise sein und "wundern" sich, weil sie nicht verstehen, dass die Ehre eines Menschen nicht an Orden hängt, darum auch nicht durch Lästerung verloren geht.
Die wirkliche Ehre des Menschen ist aus dem Willen und Wirken.

Trotzdem darf keine zu große Sorglosigkeit sein, wie es um den eigenen Ruf bestellt ist, denn solche Sorglosigkeit könnte auch den Willen und das Wirken verderben.

Durch Verehrung entsteht oft falsche Ehre und falsche Freiheit. Durch "Entehrung" kann wirkliche Ehre niemals entehrt werden.
Wer wirkliche Ehre zu entehren versucht, entehrt sich selbst.

Muslima87 hat folgendes geschrieben:
ich als eine Muslima muss mich bei Noa bedanken, weil wenigstens eine hier im Forum ist die uns versteht. Versteht wie verletzt man sein kann. 

Ich widerspreche, denn wenn Euch die Beleidigung kein Ansporn ist, also nicht auch irgendwo WILLKOMMEN, dann vertut auch Ihr im Selbstmitleid die Chance zum Nachweis, dass es besser geht.


LG von Sven200702     >> Diskussion 

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