"Immer steckt Ihr uns gleich in die rechte Ecke!!!"So jammern Rechtsextremisten uns voll, seit wir 1998 mit
http://www.nazis.de/ online gingen.
Aber wie passt dazu, wenn sich die selben Strolche über die Parole
"Nazis raus!" aufregen?
Da fühlen sie sich glatt angesprochen - all Dementieren vergessend.
So geschehen in >>
Halberstadt: Liedermacher
Konstantin Wecker wollte am Käthe-Kollwitz-Gymnasium ein Konzert geben. Motto = "Nazis raus aus dieser Stadt".
Das Motto ist zwar etwas
schräg, denn wo sollen die armen Teufel denn hin? Immerhin ist es aber keine
rassistische Parole, denn niemand wird als Nazi geboren, sondern es wächst ihnen: in Auflehnung gegen Mama und den Staat, gegen die achso bösen Siegermächte, wegen Hartz 4, dem Mehmet, den Juden und mir sowieso - können also gar nichts dafür - hoffen sie.
"Nazis raus!" appelliert eigentlich daran, dass sich die Strolche rechtzeitig selbst exorzieren, denn
Rechtsextremismus ist seinem Wesen nach politischer
Satanismus und überaus lästig, wenn es
löböndig wird.
Der örtliche NPD-Häuptling Matthias H. mag die Parole nicht. Schon seit dem 15. Lebensjahr weiß er genau, was "gut für Deutschland" ist und schrieb nun seinen >>
Kampf zu Papier >> Halberstadt soll das Wecker-Konzert absagen, ansonsten werde die NPD "aktiv teilnehmen".
Exorzieren leicht gemacht Die Stadt ist klein, die Geister auch - keiner fragt Matthias H., was er mit "aktiv teilnehmen" sagen möchte, denn das wäre doch interessant gewesen, ob da jemand eine Stadt mit Gewaltdrohungen nötigen will.
Eine Vorladung auf die Wache hätte das klären können - und dem jungen Mann zeigen, wo seine Grenzen und die
Grenzen der Zivilgesellschaft sind.
Und wenn das nicht reicht? Dann hätte man die Polizei "aktiv teilnehmen" lassen sollen, um den
Vaterlandsaufdringlichen Platzverbot zu erteilen, wenn sie sich nicht anhören mögen, was Konstantin gerade auch für sie singen sollte.
Aber die Provinzpolitiker von
Halberstadt sind schüchtern und sagten das Konzert "vorsichthalber" ab. Nazis jubeln, es wurde ihnen halt nicht zum
Stalingrad. Und Konstantin ist sauer.
Wie reagiert die Republik der Anständigen ? Thierse spricht von "Fehlentscheidung", die Grünen sind empört, der Zentralrat der Juden sowieso, DGB auch, Kirchen, die CDU ... ?
All diese Polit-Firmen gibt es auch
Halberstadt. Im Rat sitzen:
14 CDU, 9 PDS, 6 SPD, 1 FDP, 2 BUKO, 4 Forum, 1 Grüne, 1 WGE, 1 NPD, 1 ÖDP, aber kein einziger
Inidia - schlecht ist das.
Warum fährt jetzt niemand aus den Zentralen hin und berät die Club-Mitglieder vor Ort? Ist schön dort! Und der Harz näher als Kalifornien. Vielleicht liegt es daran.
Exorzist Thierse sollte sich mit meinem Posting auf den Weg machen und die "Fehlentscheidung" wäre Geschichte - allein durch solche Politik auch die
NPD.
Grüße von Sven heute mal >>
http://www.pazis.de/
Eingestellt von redaktion #
14.3.06